Willkommen im digitalen Paradies der grenzenlosen Freiheit – oder dem, was davon übrig geblieben ist, nachdem die Paragraphenreiter ihr Geschäft erledigt haben!
Es ist vollbracht. Mein geschätzter Kollege hat beschlossen, dass sein Blutdruck wertvoller ist als das Abspielen von mp3-Dateien unter Generalverdacht. Warum auch Musik senden, wenn man stattdessen seine Freizeit damit verbringen kann, Zertifikate darüber auszufüllen, dass der Schlagzeuger im dritten Takt nicht von einem Algorithmus erfunden wurde?
Anscheinend ist das Auflisten von Musiktiteln mittlerweile gefährlicher als der Handel mit Plutonium. Wer hätte gedacht, dass eine Playlist eine "staatsgefährdende Tat" darstellt? Wir wollten niemanden mit Informationen über Interpreten traumatisieren – das war natürlich völlig rücksichtslos von uns.
Und dann der neueste Schrei: Die KI-Fahndung! Wenn ein Song zu gut klingt oder der Sänger keinen Schnupfen hat, war es bestimmt eine böse Maschine. Bevor wir also demnächst vor jedem Song eine eidesstattliche Erklärung des Komponisten einreichen müssen, dass er beim Schreiben mindestens drei echte Tränen vergossen hat, ziehen wir lieber den Stecker.
Diese Website wird hiermit gnadenlos ins Nirvana für Websites befördert. Wir wollen ja niemanden durch das bloße Vorhandensein von Buchstaben auf einem schwarzen Hintergrund "gängeln". Genießt die Stille – die ist wenigstens GEMA-frei und garantiert nicht KI-generiert.
Macht’s gut, und danke für den Fisch! Der Letzte macht das Licht aus (aber bitte vorher prüfen, ob das Leuchtmittel eine künstliche Intelligenz besitzt).